07.07.15

Bin aufgestanden, habs nicht verstanden, bin traurig und verwirrt in die Dusche geirrt. Gewaschen, angezogen wie im Tran, die Betten gemacht, so stand es auf dem Plan. Dem Plan des Lebens, doch ist es vergebens. Will eigentlich nur weg, doch weiß nicht wohin, weiß eigentlich auch gar nicht wo ich bin. Im Tunnel, im Dunkeln befinde ich mich. Die Krallen der Hündin gehen mir gegen den Strich. Ist das Wirklichkeit oder Traum?

1 Kommentar 7.7.15 14:31, kommentieren

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07.07.15

Guten Morgen, oder eigentlich schon Mahlzeit! Liege immer noch im Bett und überlege, denke. Woran? An meinen heutigen Traum oder an das was heute noch passieren könnte. Mein Traum war mal wieder in einer anderen Welt. Ein Urlaub. In einem Ferienpark mit kleinen Wohneinheiten. Meine Oma war auch dabei. Wir sind mit dem Schiff hingefahren. Dann mit dem Auto durch einen Wald auf Wegen , die sich auf und ab, kreuz und quer durch dem Wald zogen bis hin zu den Wohneinheiten. Dort war ich allein unter mehreren Menschen und wir haben uns mit kochen, putzen und Lego bauen beschäftigt. Meine Oma hat geputzt. Die eine Wohnung war immer sehr dreckig, die andere sauber. Zum Ende hin wollte ich all die Legoteile verpacken, fielen aber auseinander und ich schaffte es nicht pünktlich zur Abfahrt des Schiffes und musste bleiben und auch mit putzen. Das war der Traum. Nun liege ich hier und überlege. Und kam auf den Gedanken diesen Blog zu schreiben. Vielleicht hilft es ja, hilft dass ich mit meinen Träumen klar zu kommen. Und vielleicht auch mit der Wirklichkeit, mit der Gegenwart und vor allem mit der Vergangenheit. Heute soll es wieder heiß werden, d. h. ich werde schwitzen. Das ist so unangenehm, immer diese nassen Haare, immer klatschnass u d alle können sehen, dass ich ein Problem habe. Ich sollte aufstehen, duschen, mich anziehen und irgendwas erledigen, was auf meiner Liste steht. Eine Liste ein Putzplan, damit ich weiß, was ich zu erledigen habe. Aber ich liege hier und schreibe den ersten Eintrag in meinem neuen Blog. Und hoffe, dass es irgendwann besser wird, das irgendwas hilft. Nicht nur die vielen Tabletten, sondern, dass irgendwo jemand ist, der mir helfen kann, helfen kann, aufzustehen, rauszugehen, arbeiten, Geld verdienen, ohne Panik einen Termin wahrnehmen, ohne Angst vor dem was da kommt, dem was ungewiss ist, dem was meine Gedanken bestimmt und was mich nicht sehen lässt, in einem Tunnel gehen lässt, nicht sehen, wo ich lang gehe, wo ich vorbei gehe und wie ich dorthinkomme, wo ich hinwill, bis ich ankomme. Dich wo will ich hin? Wenn ich nicht auf meinem Plan schaue, weiß ich es nicht. Ich hake die Punkte auf meinem Putzplan evtl. ab, aber einen Plan zum abhaken für mein Leben habe ich nicht. Gibt es den überhaupt, oder muß ich alles nehmen wie es kommt, oder kann ich es lenken? Grad kann ich es nicht. Wo ist der Plan für mein Leben?

1 Kommentar 7.7.15 12:28, kommentieren

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